Betrachte einen Baum. Bevor du anfängst, ihn zu beurteilen als zu klein, zu groß oder zu krumm, kannst du ihn vielleicht sehen als das, was er ist: ein wunderbares, grünendes, einzigartiges Gewächs. Dann spüre deinen Körper. Bevor du anfängst, ihn zu bewerten als zu dick, zu alt oder zu schmerzhaft, kannst du vielleicht einfach spüren, was da ist: ein lebendiges Feld von Empfindungen. Dann bemerkst du, dass du denkst. Bevor du anfängst, die Geschichte deiner Gedanken zu glauben und für die Realität zu halten, kannst du die Gedanken vielleicht sehen als das, was sie sind: Bilder, die vor deinem inneren Auge flackern, erklingende Wortfetzen – die zugleich unsere Gefühle aufwallen lassen. Wenn wir so gegenwärtig sind, erscheint alles wunderbar vollkommen.